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    NEUESTE BEITRÄGE

    Anzeichen für Dating-Burnout: Emotionales Limit erreicht

    Wenn die Dating-Notification zur Belastung wird – Bin ich am Ende

    Die besagte Notification einer Dating-App erscheint plötzlich auf dem Smartphone-Display. Anstatt sich über diese Aufmerksamkeit zu erfreuen, fühlt man sich sofort belastet. Es besteht die Möglichkeit, dass dies ein eindeutiges Anzeichen für ein ernsthaftes Dating-Burnout ist.

    Der unübersichtliche Dschungel an Dating-Apps stellt Singles vor eine echte Herausforderung. Wer auf der Suche nach dem passenden Match ist, muss sich oft gleichzeitig auf mehreren Portalen umsehen und wird mit unzähligen Nachrichten bombardiert. Da kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert und sich fragt: Mit wem habe ich eigentlich was besprochen und wer war das nochmal? Doch keine Sorge, mit ein wenig Organisation kann auch das digitale Liebesleben ganz einfach gehandhabt werden.

    Nachdem man eine gewisse Zeit im Dickicht des Dating-Dschungels umhergestreift hat, ist es durchaus möglich, dass man kurz davor steht, einem Dating-Burnout zu verfallen. Es gibt verschiedene Indikatoren dafür und je mehr davon auf einen zutreffen, desto dringender wird eine Pause notwendig sein.

    Das Aufschieben von Nachrichten: Warum wir es tun und wie wir es ändern können

    Beim Anblick von Nachrichten auf dem Display und beim Durchscrollen von Messages in Dating-Apps kommt oft nur noch ein genervtes Seufzen: „Oh, ich muss das noch beantworten.“ Und oft folgt dann ein „Ich mach das später.“ Wie in der Schule schieben wir das Beantworten von Nachrichten vor uns her und empfinden es als lästige Aufgabe, die wir erledigen müssen. Wenn wir uns schließlich dazu durchringen, antworten wir meist kurz und oberflächlich, ohne uns wirklich auf den Nachrichtenverlauf einzulassen. Ein paar schnelle Worte wie „Mir geht’s gut, wie geht’s dir? Wie war dein Tag?“ und schon denken wir, wir haben unsere Pflicht erfüllt. Aber auf diese Weise lernen wir andere Menschen nicht wirklich kennen – es bleibt schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, wirklich eine Verbindung aufzubauen.

    Dating-Deja-Vu: Wie du deine alten Muster durchbrichst

    Nach einiger Zeit des Datings kann es frustrierend sein zu erkennen, dass man immer wieder denselben alten Mustern folgt. Es gibt diejenigen, die keine feste Bindung wollen, diejenigen, die vorgeben, offen zu sein, aber dann schnell verschwinden, sobald sie erreicht haben, was sie wollten. Und dann gibt es solche, die nach einer finanziellen Unterstützung oder einem Ersatz für ihre Eltern suchen. Das Kennenlernen verläuft oft auch wenig abwechslungsreich – man hat die Wahl zwischen den ausgelatschten Mustern: „Soll ich um 22 Uhr bei dir aufschlagen?“ oder dem klassischen Essen gehen, Kaffee trinken oder Spazierengehen. Und die Fragen, oh die ewig gleichen Fragen: „Was machst du beruflich?“, „Was suchst du hier?“ und viele mehr. Es wird langweilig und man beginnt die Abende auf dem Sofa mit einer leckeren Pizza alleine zu geniessen.

    Kontakte knüpfen und nebenberuflich durchstarten: Wie du Zeit und Energie sparst!

    Das Knüpfen neuer Kontakte kann ein zeitintensives Unterfangen sein. Zwischen den eigentlichen Treffen und der vorhergehenden Kommunikation verfliegt oft mehr Freizeit, als einem lieb ist. Und nicht nur das, auch das eigene Gedankenkarussell wird von den neuen Bekanntschaften besetzt. Wenn man sich zusätzlich noch nebenberuflich verwirklichen möchte, bleibt oft kaum noch Raum dafür, weil man bereits genug damit beschäftigt ist, andere zu unterhalten. Das Vernachlässigen eigener Pläne und Träume führt mit der Zeit zu einer Frustration, die das unbeschwerte Kennenlernen neuer Menschen schwer macht – schliesslich vergeht die Zeit wie im Flug.

    Anzeichen für Dating-Burnout_02

    Kann man sich ändern? Wie man mit unvereinbaren Unterschieden in Beziehungen umgehen kann

    Vielleicht hatten wir ein bisschen Glück und haben schon jemanden gefunden, mit dem wir gut harmonieren. Doch es gibt da ein paar Dinge, die uns stören und die wir früher als unvereinbar mit einer Beziehung betrachtet hätten. Jetzt haben wir jedoch so grosse Angst vor einer Rückkehr zum Online-Dating, dass wir bereit sind, uns mit der Situation abzufinden. Das ist ein deutliches Signal dafür, dass wir unter einem Dating-Burnout leiden, wenn wir den akzeptieren können, was uns am potenziellen Partner stört, anstatt wieder zu swipen.

    Genug von Dating-Apps: Wie du offline deine grosse Liebe findest

    Viele alleinstehende Menschen teilen die Erfahrung, dass sie sich auf Dating-Apps irgendwann regelrecht sattgesehen haben. Im Vergleich zum klassischen Kennenlernen in einer Bar wird hier einfach zu viel auf einmal angeboten. Eine Forschungsstudie aus dem Jahr 2020 von T. V. Grøntvedt, Mons Bendixen, E. O. Botnen und L. Kennair bestätigt diese Vermutung nun auf eindrucksvolle Weise. Die Studie zeigt, dass man online im Durchschnitt tatsächlich eine Fülle an Menschen kennenlernen muss, bevor es zu einer intimen Begegnung kommt. Nur jede fünfte Interaktion führt tatsächlich zum erwünschten Ziel – das bedeutet, dass man achtzig Prozent der Zeit auf der App vergeudet.

    Wer feststellt, dass das Dating-Leben ihm momentan zu viel wird, sollte sich eine Auszeit gönnen und sich Zeit für sich selbst nehmen. Vielleicht kehrt die Lust auf neue Kontakte später zurück. Wer nicht unnötig Zeit mit ungeeigneten Matches vergeuden will, kann auf Apps wie Bumble zurückgreifen. Diese bieten eine sinnvolle Filterfunktion, mit der man gezielt nach Menschen suchen kann, die die gleichen Absichten haben. So kann man viel Zeit sparen und sich am Ende auf vielversprechende Gespräche konzentrieren.

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