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    NEUESTE BEITRÄGE

    Pflanzliche Hausmittel

    Pflanzliche Hausmittel sind ein bewährtes und wirksames Mittel, um alltägliche Wehwehchen zu lindern

    Ob Äpfel, Zwiebeln, Möhren, Pfefferminze, Ingwer oder Anis – köstliche Lebensmittel, die weit mehr als nur eine Mahlzeit sind. Wenn sie richtig zubereitet werden, können sie Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden wirklich helfen.

    Nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft und wirkungsvoll – pflanzliche Hausmittel, wie Äpfel, bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Apfelschalen-Tee beruhigt die Verdauung und unterstützt sie beim Anregen, während Apfelessig nützlich sein kann, um übermässiges Schwitzen zu lindern und Juckreiz zu behandeln. Nutzen Sie das volle Potenzial dieser praktischen Frucht und entdecken Sie die vielen Wege, wie Äpfel Ihnen auf natürliche Weise helfen können.

    Pflanzliche Hausmittel

    Dr. Karin Buchart, Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des Buches „Nutrazeutika. Heilende Nahrungsmittel, Kräuter und Gewürze“, hat die Vorteile von 22 verschiedenen Nahrungsmitteln untersucht und erklärt, auf welche Weise sie als Hausmittel eingesetzt werden können. Zudem ermöglicht ihr Werk Menschen, zu erkennen, wann sie bei bestimmten Beschwerden zur medizinischen Behandlung gehen sollten. Mit Dr. Bucharts Wissen können die Menschen gesünder leben und dabei nicht nur auf eine einfache, sondern auch eine verlässliche Art und Weise auf ihre Gesundheit achten.

    Hausmittel sind oft besser

    Hausmittel gehören schon seit langer Zeit zu natürlichen Heilverfahren: „Mittlerweile kennt man viele gesetzlich zugelassene pflanzliche Arzneimittel aus Lebensmitteln“, erklärt die Expertin. Zu den beliebtesten zählt Apfelpulver gegen Durchfall oder gefriergetrockneter Quark für Wickel bei Entzündungen. „Sogar bis ins 19. Jahrhundert hinein waren Ernährung und Medizin noch sehr miteinander verbunden“, sagte die Expertin. Kochbücher enthielten daher nicht nur allerlei Essbare Rezepte, sondern auch Erfahrungsberichte über hausgemachte Heilmethoden gegen viele Krankheiten.

    Heute beobachtet Buchart eine Entfremdung der Menschen hinsichtlich Kräuter und ihrer Wirkungsweise. „Ich habe gemerkt, dass viele Menschen denken, dass Produkte aus Apotheken oder Drogerien besser sind,“ sagt sie. Doch das stimme nicht immer: Frischer Quark ist beispielsweise eindeutig besser als gefriergetrockneter. Oftmals seien Produkte aus dem Drogeriemarkt zudem nur konserviert, um sie länger haltbar zu machen. Daher können wir aufgrund vieler Vorteile davon wirksame(re) pflanzliche Hausmittel durch Selbstherstellung ausprobieren.

    Richtige Zubereitung

    Die Expertin erklärt, dass es vonnöten ist, präzise Rezepturen bereitzustellen, um ein übermässiges Experimentieren zu vermeiden. Darum hat sie sich bei der Entwicklung eines Buches auf Nutrazeutika, also pflanzliche Heilmittel, konzentriert, diese einfach und für den Alltag geeignet herzustellen und verschiedene Rezepte erarbeitet.

    Es ist wesentlich, die wohltuenden und nährfroffen Eigenschaften von Pflanzenwirkstoffen voll zu nutzen. Dafür bietet sich ein Prozess des Kochens, Ausziehens mit Wasser, Alkohol, Essig oder Fetten an, wie Buchart bestätigt. Weiterhin empfiehlt es sich, die gesunden Zutaten noch mit Salz, Honig oder ähnlichem zu kombinieren, da dies die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe erhöht.

    Rezepte basieren auf wissenschaftlichen Studien

    Der Ernährungswissenschaftlerin war es wichtig, dass die Wirkung der Inhaltsstoffe ihrer Auswahl sorgfältig untersucht und nachgewiesen ist. Daher hat sie sich an der Liste des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit orientiert, die sich mit Pflanzen und Pflanzenteilen befasst. Insgesamt 22 Pflanzen, darunter Knoblauch, Kümmel, Leinsamen und Meerrettich, hat sie ausgewählt. Um den Überblick nicht zu verlieren, hat sie sich bewusst für einige wenige Produkte entscheiden. Ausserdem standen ihr leicht erhältliche Zutaten wie Zwiebeln, Äpfel, Fenchel, Kamille und Pfefferminze zur Verfügung. Für die Auswahl der Zutaten empfiehlt sie deshalb, auf Bio-Qualität zu setzen.

    Rezepte

    Wenn Beschwerden plötzlich und stark auftreten oder sich nach einigen Tagen nicht bessern, sollte man nicht nur auf Nutrazeutika vertrauen, sondern sich lieber Rat vom Arzt holen. „Ich bin davon überzeugt, dass jeder selbst spürt, wenn etwas nicht in Ordnung ist und dass eine ärztliche Abklärung die sicherste Lösung sein sollte“, betont Buchart. Es lohnt sich, folgende Faustregel zu beachten: Soll ich lieber auf pflanzliche Hausmittel zurückgreifen oder zur Apotheke oder zum Arzt gehen?

    Als schnelle Hilfe

    Es lohnt sich, verschiedene Wege in Betracht zu ziehen, um gegen Beschwerden vorzugehen. Während manche Methoden und Mittel schnell selbst herzustellen sind und nur kurze Zeit anhalten, behalten andere, wie Tinkturen, beispielsweise, mehrere Jahre ihre Wirkung. Wenn man zu Hals-und Rachenentzündungen neigt, könnte eine Salbei-Tinktur mit ihren Bitterstoffen und Gerbstoffen daher eine gute Wahl sein.

    Wussten Sie, dass Sie mit einfachen Zutaten wie vier Esslöffeln getrockneten Salbeiblättern und 250 Millilitern Korn oder Wodka (40-60 Volumenprozent Alkohol) eine selbstgemachte Tinktur herstellen können? Zerkleinern Sie die Salbeiblätter und übergiessen Sie sie dann mit Alkohol in einem Schraubglas. Lassen Sie sie dann fest verschlossen ungefähr zwei Wochen lang ziehen und giessen Sie die Mischung danach durch ein Sieb. Füllen Sie schliesslich die Flüssigkeit in eine dunkle Flasche ab und lagern Sie sie gut. „Mit dieser Tinktur können Sie bei Bedarf mehrmals täglich gurgeln oder im Mund und Rachen spülen“, empfiehlt Buchart.

    Zwiebeln gegen Erkältung

    Haben Sie die Nase voll von Ihrer Erkältung? Wie wäre es dann mit einem Zwiebeltee, um schneller wieder fit zu werden? Zwei Zwiebeln, ein Liter Wasser und Honig nach Geschmack ist alles, was Sie brauchen, um geschützte Schleimhäute, ein gestärktes Immunsystem und Abgeschwelltheit zu bekommen.

    Zwiebeln

    Nachdem die Zwiebeln in Scheiben geschnitten und eine Stunde leicht gekocht wurden, sollten Sie etwa einen halben Liter Tee am Tag trinken. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall schnelle Besserung!

    Gegen Magen-Darm-Infekte

    Magen-Darm-Infekte können schmerzhaft, anstrengend und lästig sein. Doch es gibt Abhilfe: In Form einer köstlichen Karottensuppe! Denn diese enthält lösliche Ballaststoffe und Hydroxyzimtsäuren, die Erreger binden und die Darmschleimhaut beruhigen. Für die Suppe benötigt man ein halbes Kilo Karotten, einen halben Teelöffel Salz, einen Esslöffel Honig und einen Liter Wasser. Dann schneidet man die Karotten in Stücke und lässt die Suppe eine Stunde lang köcheln.

    Magen-Darm

    Anschliessend püriert man sie, fügt nach Belieben etwas Wasser hinzu und gibt Salz, Butter und Honig hinzu. Danach erwärmt man die Suppe erneut und geniesst sie über den Tag verteilt. Laut Ernährungswissenschaftlern ist das der perfekte Weg, um Durchfall oder Entzündungen im Magen zu lindern. Probieren Sie es aus und fühlen Sie sich wieder wohler!

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    Pflanzliche Hausmittel sind ein bewährtes und wirksames Mittel, um alltägliche Wehwehchen zu lindern

    Ob Äpfel, Zwiebeln, Möhren, Pfefferminze, Ingwer oder Anis - köstliche Lebensmittel, die weit mehr als nur eine Mahlzeit sind. Wenn sie richtig zubereitet werden, können sie Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden wirklich helfen. Nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft und wirkungsvoll - pflanzliche Hausmittel, wie Äpfel, bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Apfelschalen-Tee beruhigt die Verdauung und unterstützt sie beim Anregen, während Apfelessig nützlich sein kann, um übermässiges Schwitzen zu lindern und Juckreiz zu behandeln. Nutzen Sie das volle Potenzial dieser praktischen Frucht und entdecken Sie die vielen Wege, wie Äpfel Ihnen auf natürliche Weise helfen können. Pflanzliche Hausmittel Dr. Karin Buchart, Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des Buches „Nutrazeutika. Heilende Nahrungsmittel, Kräuter und Gewürze“, hat die Vorteile von 22 verschiedenen Nahrungsmitteln untersucht und erklärt, auf welche Weise sie als Hausmittel eingesetzt werden können. Zudem ermöglicht ihr Werk Menschen, zu erkennen, wann sie bei bestimmten Beschwerden zur medizinischen Behandlung gehen sollten. Mit Dr. Bucharts Wissen können die Menschen gesünder leben und dabei nicht nur auf eine einfache, sondern auch eine verlässliche Art und Weise auf ihre Gesundheit achten.

    Hausmittel sind oft besser

    Hausmittel gehören schon seit langer Zeit zu natürlichen Heilverfahren: „Mittlerweile kennt man viele gesetzlich zugelassene pflanzliche Arzneimittel aus Lebensmitteln“, erklärt die Expertin. Zu den beliebtesten zählt Apfelpulver gegen Durchfall oder gefriergetrockneter Quark für Wickel bei Entzündungen. „Sogar bis ins 19. Jahrhundert hinein waren Ernährung und Medizin noch sehr miteinander verbunden“, sagte die Expertin. Kochbücher enthielten daher nicht nur allerlei Essbare Rezepte, sondern auch Erfahrungsberichte über hausgemachte Heilmethoden gegen viele Krankheiten. Heute beobachtet Buchart eine Entfremdung der Menschen hinsichtlich Kräuter und ihrer Wirkungsweise. „Ich habe gemerkt, dass viele Menschen denken, dass Produkte aus Apotheken oder Drogerien besser sind," sagt sie. Doch das stimme nicht immer: Frischer Quark ist beispielsweise eindeutig besser als gefriergetrockneter. Oftmals seien Produkte aus dem Drogeriemarkt zudem nur konserviert, um sie länger haltbar zu machen. Daher können wir aufgrund vieler Vorteile davon wirksame(re) pflanzliche Hausmittel durch Selbstherstellung ausprobieren.

    Richtige Zubereitung

    Die Expertin erklärt, dass es vonnöten ist, präzise Rezepturen bereitzustellen, um ein übermässiges Experimentieren zu vermeiden. Darum hat sie sich bei der Entwicklung eines Buches auf Nutrazeutika, also pflanzliche Heilmittel, konzentriert, diese einfach und für den Alltag geeignet herzustellen und verschiedene Rezepte erarbeitet. Es ist wesentlich, die wohltuenden und nährfroffen Eigenschaften von Pflanzenwirkstoffen voll zu nutzen. Dafür bietet sich ein Prozess des Kochens, Ausziehens mit Wasser, Alkohol, Essig oder Fetten an, wie Buchart bestätigt. Weiterhin empfiehlt es sich, die gesunden Zutaten noch mit Salz, Honig oder ähnlichem zu kombinieren, da dies die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe erhöht.

    Rezepte basieren auf wissenschaftlichen Studien

    Der Ernährungswissenschaftlerin war es wichtig, dass die Wirkung der Inhaltsstoffe ihrer Auswahl sorgfältig untersucht und nachgewiesen ist. Daher hat sie sich an der Liste des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit orientiert, die sich mit Pflanzen und Pflanzenteilen befasst. Insgesamt 22 Pflanzen, darunter Knoblauch, Kümmel, Leinsamen und Meerrettich, hat sie ausgewählt. Um den Überblick nicht zu verlieren, hat sie sich bewusst für einige wenige Produkte entscheiden. Ausserdem standen ihr leicht erhältliche Zutaten wie Zwiebeln, Äpfel, Fenchel, Kamille und Pfefferminze zur Verfügung. Für die Auswahl der Zutaten empfiehlt sie deshalb, auf Bio-Qualität zu setzen. Rezepte Wenn Beschwerden plötzlich und stark auftreten oder sich nach einigen Tagen nicht bessern, sollte man nicht nur auf Nutrazeutika vertrauen, sondern sich lieber Rat vom Arzt holen. "Ich bin davon überzeugt, dass jeder selbst spürt, wenn etwas nicht in Ordnung ist und dass eine ärztliche Abklärung die sicherste Lösung sein sollte", betont Buchart. Es lohnt sich, folgende Faustregel zu beachten: Soll ich lieber auf pflanzliche Hausmittel zurückgreifen oder zur Apotheke oder zum Arzt gehen?

    Als schnelle Hilfe

    Es lohnt sich, verschiedene Wege in Betracht zu ziehen, um gegen Beschwerden vorzugehen. Während manche Methoden und Mittel schnell selbst herzustellen sind und nur kurze Zeit anhalten, behalten andere, wie Tinkturen, beispielsweise, mehrere Jahre ihre Wirkung. Wenn man zu Hals-und Rachenentzündungen neigt, könnte eine Salbei-Tinktur mit ihren Bitterstoffen und Gerbstoffen daher eine gute Wahl sein. Wussten Sie, dass Sie mit einfachen Zutaten wie vier Esslöffeln getrockneten Salbeiblättern und 250 Millilitern Korn oder Wodka (40-60 Volumenprozent Alkohol) eine selbstgemachte Tinktur herstellen können? Zerkleinern Sie die Salbeiblätter und übergiessen Sie sie dann mit Alkohol in einem Schraubglas. Lassen Sie sie dann fest verschlossen ungefähr zwei Wochen lang ziehen und giessen Sie die Mischung danach durch ein Sieb. Füllen Sie schliesslich die Flüssigkeit in eine dunkle Flasche ab und lagern Sie sie gut. „Mit dieser Tinktur können Sie bei Bedarf mehrmals täglich gurgeln oder im Mund und Rachen spülen“, empfiehlt Buchart.

    Zwiebeln gegen Erkältung

    Haben Sie die Nase voll von Ihrer Erkältung? Wie wäre es dann mit einem Zwiebeltee, um schneller wieder fit zu werden? Zwei Zwiebeln, ein Liter Wasser und Honig nach Geschmack ist alles, was Sie brauchen, um geschützte Schleimhäute, ein gestärktes Immunsystem und Abgeschwelltheit zu bekommen. Zwiebeln Nachdem die Zwiebeln in Scheiben geschnitten und eine Stunde leicht gekocht wurden, sollten Sie etwa einen halben Liter Tee am Tag trinken. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall schnelle Besserung!

    Gegen Magen-Darm-Infekte

    Magen-Darm-Infekte können schmerzhaft, anstrengend und lästig sein. Doch es gibt Abhilfe: In Form einer köstlichen Karottensuppe! Denn diese enthält lösliche Ballaststoffe und Hydroxyzimtsäuren, die Erreger binden und die Darmschleimhaut beruhigen. Für die Suppe benötigt man ein halbes Kilo Karotten, einen halben Teelöffel Salz, einen Esslöffel Honig und einen Liter Wasser. Dann schneidet man die Karotten in Stücke und lässt die Suppe eine Stunde lang köcheln. Magen-Darm Anschliessend püriert man sie, fügt nach Belieben etwas Wasser hinzu und gibt Salz, Butter und Honig hinzu. Danach erwärmt man die Suppe erneut und geniesst sie über den Tag verteilt. Laut Ernährungswissenschaftlern ist das der perfekte Weg, um Durchfall oder Entzündungen im Magen zu lindern. Probieren Sie es aus und fühlen Sie sich wieder wohler!